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In die Basketball-Saison 2018/19 startet der SC Bergstraße mit einer Hammer-Nachricht: Das Herren-Team wird aus der 2. Regionalliga zurück gezogen. Im gleichen Atemzug teilt der Verein mit, seinen Fokus noch stärker auf die Jugendarbeit zu legen. Ziel soll der Wiederaufstieg auf der Basis einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit sein.

Schon in den letzten Jahren stand die Ausbildung junger Spieler beim SCB immer mehr im Mittelpunkt. Daher hat der Verein jetzt einen weiteren konsequenten, wenngleich schmerzhaften, Schritt vollzogen: Den Rückzug des Herren-Teams aus der Regionalliga. „Am Ende war es eine gemeinschaftliche Entscheidung aller Funktionäre, Coaches und Teammanager im Sinne unserer Nachwuchsspieler und Vereinsurgesteine“, so Abteilungsleiter Dirk Bredow, dem der Rückzug, gleich in seiner ersten Saison im Amt, nicht leicht fiel.

Bei genauerem Hinschauen findet man auch die Gründe für diese Entscheidung. Mit der Entscheidung von einigen SCB-Eigengewächsen vor zwei Jahren aus der 2. Regionalliga in das 2. Herren-Team zu wechseln, fehlte der Ersten die Basis aus dem eigenen Nachwuchs. Um das zu kompensieren, kamen Spieler regelmäßig aus anderen Vereinen zum SCB und genauso regelmäßig gingen sie auch wieder in anderen Vereinen auf Korbjagd. Denn die Dichte der Regionalliga-Teams in Südhessen ist ein Wechselparadies für Spieler, wenn sie nicht eine emotionale Bindung zum Verein haben. Einer der Eigengewächse, Marian Benzing, trifft den Nagel auf dem Kopf: „Wir waren lange Zeit in der 2. Regio und hatten dort eine tolle Zeit. Jetzt sind auch mal andere Vereine dran, wie Roßdorf, Langen oder Bensheim. Vielleicht schafft auch eine Darmstädter Mannschaft den Sprung in die 2. Regio.“

Eine permanente Rotation, die der nachhaltigen Entwicklung von Seeheimer Nachwuchsspielern, und deren Chancen zu Einsatzzeiten zu kommen, letztlich im Weg stand. „Perspektivisch werden nur die Vereine eine Regionalliga-Mannschaft festigen können, die die bessere Jugendarbeit leisten“, analysiert Eva Riedel, Leitung männlicher Bereich beim SCB, die Situation. Hier sieht sie vor allem den SCB selbst und die SKG Roßdorf auf einem guten Weg. Der SCB geht diese Saison bereits mit elf Jugendmannschaften an den Start, wobei die U18-Teams jeweils schon überbezirklich antreten.

Nächstes Ziel des SCBs ist es nun mit der starken Landesliga-Herren-Mannschaft und der talentierten Jugend eine oberliga-taugliche Mannschaft für die Saison ´18/´19 vorzubereiten. Die Strukturen dafür sind geschaffen und der Verein ist in der Verhandlungsphase mit einem potenziellen Coach, um die Integration junger Spieler in den Seniorenbereich maßgeblich voranzutreiben.

Den Oberliga-Platz will der SCB in der folgenden Spielzeit auf jeden Fall wahrnehmen. „Schließlich soll das den Angriff auf den Wiederaufstieg in die Regionalliga auslösen, wobei wir für das Erreichen dieses Ziels noch kein festes Timing vorgeben“, stellt Abteilungsleiter Dirk Bredow dar. Und mit einem Augenzwinkern ergänzt die sportliche Leiterin des männlichen Bereichs, Eva Riedel „Und vielleicht kommt der Kapitän des Nationalteams auch in der nächsten Generation wieder aus Seeheim.“

In einem sind sich die Verantwortlichen der Seeheimer Basketballer daher sicher: Dieser Schritt war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Denn die Erfahrung zeige auch, dass Heimspiele mit regional-verwurzelten Spielern mehr Emotionen in die Halle bringen werden. Und da haben dann alle etwas davon.