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SC Bergstraße – TSV Vellmar 65: 40

Am 23. Februar empfingen die Bergsträßer Damen das Team aus Vellmar zum letzten Heimspiel der Saison.

Alles oder nichts - Zu Beginn des Spieles bestand sowohl die Möglichkeit auf einen der Abstiegsplätze zu rutschen, als auch sich auf Platz zwei der Liga zu katapultieren. Unabhängig davon, ob man nun kämpfte, um den Abstieg zu verhindern oder die Relegation zu erreichen, wollten die 1. Damen des SCB es sich und den Zuschauern bei ihrem letzten Heimspiel noch einmal beweisen und einen Sieg (auch im direkten Vergleich) einfahren.

Schließlich wollte man den Saisonabschluss in der eigenen Halle noch gebührend feiern und Coach Martin Jurisch kündigte vor dem Spiel schon richtig an: „Der Sekt schmeckt besser, wenn wir gewinnen.“

Schon im ersten Viertel mussten die Bergsträßerinnen feststellen, dass heute eine extrem saubere Defence gespielt werden musste, um niemanden mit 5 Fouls auf die Bank ziehen zu sehen. Zu Beginn brauchte man wie üblich noch seine Zeit, um sich vor allem in der Offence einzuspielen. Zwar brachte Spielführerin Martin Plank den Ball immer sicher nach vorne, doch viele Punkte konnten noch nicht erzielt werden. Hinzu kamen reichlich Freiwürfe und die beeindruckende Dreierschützin der Damen aus Vellmar. So konnten die Bergsträßerinnen anfangs noch keinen deutlichen Vorsprung aufbauen. Die ersten 10 Minuten endeten mit einem Ergebnis von 12:10 für den SCB.

Im zweiten Viertel scorten die Gegnerinnen nur durch wenige Dreipunkte- und Freiwürfe, weshalb man mit der eigenen Defence durchaus zufrieden war. Auch in der Offence kam man langsam in die Gänge und konnte den Vorsprung etwas ausbauen. 30:22 lautete der Spielstand zur Halbzeit. Um den direkten Vergleich zu gewinnen, reichte es damit noch nicht. In der Halbzeitpause erinnerte Coach Martin Jurisch also noch einmal an die Stärken und Schwächen der Bergsträßer Damen und gab taktische Anweisungen, um das zu einer Stärke gewordene dritte Viertel optimal zu nutzen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit glänzten die Bergsträßer Damen in Defence und Offence. Die Gegnerinnen erzielten im gesamten Viertel nur 7 Punkte und man selbst zeigte sich sowohl unter dem Korb als auch von außen erfolgreich und erzielte in diesen 10 Minuten ganze 20 Punkte. Hier bewiesen vor allem die Spielerinnen mit einem starken Zug zum Korb (Victoria Heinz, Laura Dullmayer und Nicole von Ressig) ihren Kampfgeist.

Die letzten 10 Minuten verliefen weniger rasant. Coach Martin Jurisch gönnte den eigenen Topscorern ihre verdiente Pause und die Damen des TSV schienen nicht mehr daran zu glauben das Spiel noch drehen zu können. Durch eine starke Freiwurfquote konnten sie jedoch verhindern, dass die Bergsträßerinnen ihren Vorsprung noch wesentlich weiter ausbauten. Das Spiel endete trotzdem mehr als zufriedenstellend mit einem Sieg für den SC Bergstraße (auch im direkten Vergleich).

65:40 lautete das Endergebnis und die 1. Damen konnten nun entscheiden, ob sie auf die Verhinderung des Abstiegs oder die Chance auf den zweiten Platz anstoßen würden. So oder so schmeckte der Sekt hervorragend.




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